Naturheilpraxis
Theda Sebald

Klassische Homöopathie


Die Klassische Homöopathie begreift den Patienten als individuelles Ereignis. Jeder kommt mit seiner ganz eigenen Geschichte, die eine Krankheit resultieren lässt. In der Homöopathie gilt das Ähnlichkeitsprinzip. Hierbei wird eine Arznei ermittelt, die dem Leiden des Patienten am ähnlichsten oder gleich ist. Durch einen Anstoß, der Selbstheilung mittels der Arznei, kommt der Patient wieder in seine vollständige Lebenskraft zurück und damit zur Genesung. Bei dieser Methode ist eine fundierte empirische Diagnostik hilfreich, wichtig ist das wahrheitsgetreue Handeln des Homöopathen. Die Behandlung ist umfangreicher als die schulmedizinische Palliativmedizin, und sie enthält keinerlei chemische Substanzen zur Unterdrückung der Störung sondern nur ein paar Globuli ...

Kinderheilkunde:
Hier gibt es zwei Behandlungsansätze:
1) Die Behandlung akuter Störungen: Hierzu gehören akute Störungen, wie z.B. Fieber, Erkältungen, Grippe, Husten, Bronchitis, Lungenentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung, Heuschnupfen, akuter Hautausschlag, Bisse, Stiche, Brechdurchfall, Übelkeit, Verbrennungen, Zahnschmerzen, Sonnenstich, akute Kopfschmerzen, Begleitung von Kinderkrankheiten, etz. Die akuten Störungen werden nach genauer Untersuchung mit einem oder mehreren Mitteln behandelt. Dabei arbeiten die Eltern des Patienten und der Homöopath engmaschig zusammen.

2) Die Behandlung chronischer Störungen: Hierzu gehören chronische Störungen wie Allergien, Asthma, Neurodermitis, Impfbelastung und Folgeschäden, Entwicklungs- und Lernstörungen, Akne, HNO- Störungen und Polypen, Warzen, chronischer Schnupfen, Immunschwäche, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Stoffwechselstörungen mit Über- und Untergewicht, Schlafstörungen, Ängste. Bei den chronischen Krankheiten wird nach einer ausführlichen Fallanamnese ( ca. 1,5 Stunden) ein Konstitutionsmittel für den Patienten ermittelt. Dieses Mittel erhält der Patient über einen längeren Zeitraum. In ca. zwei-dreimonatigen Abständen findet eine Verlaufskontrolle durch ein Gespräch mit dem Patienten und seinen Eltern statt.

Erwachsenenbehandlung:
Bei der Behandlung der Erwachsenen mit akuten Störungen sind o.g. Krankheitsbilder ähnlich und werden auch gleich behandelt. Hier kommen noch die Begleitung von Schwangerschaft und Geburt hinzu. Bei der Behandlung chronischer Störungen gibt es noch andere Krankheitsbilder als bei Kindern, diese sind: chronisch rezidivierende Infekte, Gelenkschmerzen und Rheuma, Migräne, Hormonstörungen, Burn-Out und Depressionen, chronische Magen- und Darmstörungen und Ängste.